Wegweiser für Blinde und Sehbehinderte im Barnim

Durch eine Schulung in Orientierung und Mobilität erlernen von Blindheit oder Sehbehinderung Betroffene ihre Wege im Alltag selbständig zu bewältigen. Sie trainieren die richtige Handhabung des Langstockes, dem wichtigsten Hilfsmittel, um mobil zu sein. Es werden die Restsinne zur sicheren Fortbewegung und Orientierung geschult. Der blinde oder sehbehinderte Mensch eignet sich verschiedene Techniken und Bewegungsabläufe an, zum Beispiel für die Fortbewegung in Fußgängerbereichen, die Querung von Straßen, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Das Training erfolgt vor Ort, also im Wohnbereich, in ortsnahen Einkaufseinrichtungen, in der Arbeitsstätte, im Straßenverkehr. Umfang und Inhalt der Schulungsprogramme werden für jeden Teilnehmer, jede Teilnehmerin in Abhängigkeit von deren Art der Sehbehinderung, eventuell vorhandener zusätzlicher Behinderungen und den persönlichen Interessen festgelegt. Ein weiteres Hilfsmittel zur Verbesserung der Orientierung und Mobilität blinder und stark sehbehinderter Menschen ist der Blindenführhund. Er ermöglicht ihnen ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

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